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Patronatslogen

Rittergutsbesitzer des Dorfes , später Gutsherrn, oder noch später Vertreter der Kommune galten als Kirchenpatrone, die das Recht der Pfarreranstellung und die Pflicht zur baulichen Erhaltung der Kirche hatten. Ihr hervorgehobener Sitzplatz in der Kirche war die Patronatsloge. Die Patronatslogen waren oft über einen eigenen Eingang erreichbar, damit der Grundherr oder Schlossbesitzer die Kirche nicht zusammen mit dem einfachen Volk oder seinen Bediensteten betreten musste. Die Logen repräsentieren den Stand des Patronatsherrn. Sie sind häufig so hoch angebracht, dass sie sich höher als die Kanzel der jeweiligen Kirche befinden. Sie sind zumeist verglast, was auch im Zusammenhang mit ihrer Beheizbarkeit steht – gegenüber den sonst meist unbeheizbaren Kirchen. Auch in der künstlerischen Ausgestaltung treten sie meist nicht vor der Gestaltung von Altar und Kanzel zurück.

Beispiel Groß-Gievitz - bald mehr dazu . . .

Rechts die Loge in der Kirche in Putzar, die u.a. auch bekannt ist, weil Mohren im Eingangsbereich die Empore schultern . . . Doch das ist dann noch eine andere Geschichte . . .

Oben die zweiseitige Patronatsloge in Iven, die den Kanzelaltar einfasst.

unten die integrierte Patronatsloge in Weisdin, rechts Passentin

wird fortgesetzt . . .