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kirschbaum-online
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Grundlegendes zum Lehrerbedarf in NW |
Die Schülerzahlen in der Sekundarstufe II steigen bis 2008. An Berufskollegs wird dieser Anstieg bis 2010 dauern, denn der Anteil der Berufsschüler (Mangel an Ausbildungsplätzen) ist seit Jahren rückläufig, der Anteil der Vollzeitschüler steigt seit 8 Jahren überproportional - viele Bewerber um einen Ausbildungsplatz besuchen zwangsläufig zunächst vollzeitschulische Bildungsgänge, bevor sie die Chance auf einen Ausbildungsplatz haben. Seit vier Jahren wird diese Entwicklung noch verstärkt durch die sinkende Studierendenquote (Studiengebühren; Reduzierung der Dauer der Kindergeldzahlung vom 27. auf das 25. Lebensjahr usw.). Der hierdurch sich verstärkende Verdrängungseffekt sorgt dafür, dass nach 2010 kaum mit rückläufigen Schülerzahlen zu rechnen ist, durch den Doppelabiturjahrgang 2013 sogar wieder mit kurzfristig stark steigenden Zahlen in den Vollzeitklassen, da die Zahl der Ausbildungsplätze tendenziell sinkt - entsprechende Pressemeldungen nehmen zu . . . Sonderentwicklungen wie die Abschaffung des Pflichtwehr- und -ersatzdienstes haben zusätzlich Auswirkungen auf die Zahl der BK-Schüler - die Zahl erhöht sich überproportional, weil auch hier wieder eine Verdrängung von weniger Qualifizierten aus den Ausbildungsplätzen hin zu vollzeitschulischen Bildungsgängen. |
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Der Einstellungsbedarf
ist - neben der Entwicklung der Schülerzahlen - weiter gekennzeichnet
durch:
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