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Spuren des Krieges

Spuren des Krieges sind Thema von organisierten  Rundgängen im Rahmen von plan 09 durch das Agnes- und das Eigelsteinviertel im Jahr 2009 gewesen - hier einige Infos und fotografische Einblicke . . .

Hier links ein seltenes Luftbild aus dem März 1945 (Bildrechte des Luftfotos: Air Photo Archive Keele University) Das Foto zeigt das Agnesviertel und die Umgebung. In der Mitte links die Agneskirche, weiter oben links das Fort X; von unten nach oben verläuft die Riehler Straße (die Nord-Süd-Fahrt gibt es noch nicht). Da, wo unten rechts die Wolken alles verdecken, ist der Hauptbahnhof. Wer sich für historische Rundgänge interessiert, für Zeugnisse der Geschichte, der sollte sich mit CQ COLOGNE und mit der Arbeitsgemeinschaft Festung Köln e.V. in Verbindung setzen. Diese Organisationen bieten ganz unterschiedliche Rundgänge an. 

Die Agneskirche war im Krieg vergleichsweise wenig zerstört, Spuren sind rar.

Immer noch sind die Schriftzeichen aus den 30-Jahren zu lesen: "Fernsprechamt Norden". Das Mauerwerk in Parterre ist Original, der Rest wurde nach 1945 in Ziegel wieder aufgebaut. Rechts deutlich sichtbar der nach Bombenzerstörung erneuerte Mauerteil im Innenhof des Fort X

In der Hülchrather Str. ist der zerstörte Teil vorteilhaft mit einer Glas-Stahl-Fassade saniert worden.

Nur wenig zerstörte Häusern weisen noch alte oder wiederhergestellte Stuckarbeiten auf, wie hier unten am Neusser Wall - ursprünglich baugleiche Nachbarhäuser ohne Stuck waren im Krieg "Volltreffer".

Links das Weinhaus Vogel - seit mehr als 60 Jahren ohne jedes Dach über den beiden Etagen . . .  Unten das Beispiel eines gelungenen Wiederaufbaus im Sinne des Denkmalschutzes in der Weidengasse!

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